Irgendwie ist heute so ein Tag, den viele von euch gespannt herbei gesehnt haben. Warum? Weil Pe Schorowsky, unser geliebter Onkelz-Trommler, sozusagen seinen ersten Song der Menschheit frei gibt. Zwar gab es 2006 schon zwei Instrumentalstücke von Pe, die auf den Namen “Telride” und “Neptun Space Rocket” hörten, doch diese waren gänzlich anders als das, was er uns im Jahr 2012 präsentiert. Sein Album “Dreck und Seelenbrokat” erscheint erst am 31.08., aber mit seinem Song “Schweinekarre” legt er auf dem Sampler “New german rock” schon mal ordentlich vor.

Musikalisch erinnert der Track an die Onkelz mit charismatischen Punkrock-Einflüssen. Der lässige Bass unterstreicht nicht nur deutlich das Intro, sondern nimmt sich immer mal wieder kleine Solo-Parts raus. Für die Gitarre hat sich Pe Chris Fütterer von YEN besorgt, der dem Song ordentlich wumms und Melodie gibt. Phasenweise erinnert mich das Spiel an alte Gonzo-Melodien und zaubert ein Onkelz-Gefühl in mir hervor. Ich bin mir eigentlich sicher, dass Pe’s Musik genau den Geschmack der alten Onkelz-Fans trifft ,die gerne noch eine Priese mehr Punkrock und Rotz in den letzten Onkelz-Veröffentlichungen gehabt hätten. Doch kommen wir zum wirklich Spannenden, nämlich Pe’s Stimme. Bisher hat der Gute weder gesungen, noch hat er viel bei Interviews geredet, wenn wir uns an alte Onkelz-Video-Frequenzen erinnern. Umso gespannter war ich natürlich auf das Ergebnis, denn ich konnte mir einfach so gar nichts unter Pe’s Gesang vorstellen. Für mich klingt er gänzlich anders, wie wenn er spricht – phasenweise erinnert mich sein Gesang auf Schweinekarre an eine Mischung aus Bela B. von den Ärzten und dem Sänger von The Offspring. Irgendwie verdammt lässig und spritzig.  Deswegen bin ich ganz klar positiv überrascht und bin auf jeden Fall dafür, dass Pe sich in Zukunft verstärkt dem Gesang widmet – da geht noch was!!!! ;-) Textlich handelt der Song natürlich um eine verdammte “Schweinekarre”, vielleicht Pe’s alter Shelby Mustang der verdammt noch mal nicht so läuft, wie er laufen sollte. Gibt es eine Hassliebe zu einem Auto? Wenn ja, dann besingt Pe auf jeden Fall diese. Verdammte Dreckskarre, wenn du nicht so geil wärst, dann hätte ich dich schon längst zum Mond geschossen… Ja, ja..Männer und Autos…

Ich will gar nicht groß rum labern und den Song beschreiben, denn letztendlich müsst ihr ihn selber hören und euch ein Bild vom Solo-Sänger Pe Schorowsky machen. Ich kann euch nur den Kauf den Songs ans Herz legen, dafür ist es einfach viel zu interessant. :-)

Als kleines Sahnehäubchen gibt es aber hier den Text zu Pe’s Schweinekarre: KLICK


Gewinnspiel mit Pe

Liebe Freunde von Mindfuck Society,

lange musstet ihr warten – jetzt ist es soweit. Wir starten endlich unser kleines Pe-Gewinnspiel.

Wir haben uns ein kleines Versteckspiel für euch ausgedacht, bei dem es gilt Pe auf unserer Seite zu finden, der euch finale Instruktionen gibt. Zu gewinnen gibt es original Gitarren-Plektren von Pe, selbst gespielt und unterschrieben und wir versuchen noch etwas persönliches drauf zu legen, deswegen kann sich die Versendung des kleinen aber feinen Gewinns etwas verzögern. Aber im Warten seid ihr ja nun erprobt.

So, nun aber fleissig die Seite durchstöbern dann findet ihr was ihr sucht. ;-)

Viel Spaß und Glück bei der Suche,

euer Mindfuck-Team

P.S.: In zwei Tagen erscheint der Deutschrock-Sampler mit dem Song “Schweinekarre” von Pe. Bei Amazon könnt ihr euch die Platte natürlich schon bestellen: Klick

Folgende Zeilen dürften vor allem die D-A-D-Fans unter euch interessieren. Frontsau Jesper Binzer hat eine Biographie über sein Leben geschrieben, die im September 2012 veröffentlicht werden soll. Unter dem Titel “I won’t cut my hair” schreibt Jesper schonungslos und ehrlich über das Leben auf der Überholspur. Es ist eine Geschichte über große Hits, noch größere Records-Deal und Konzerte in Dänemark und weiteren Ländern. Aber genauso ist es eine Geschichte über Depressionen, Abhängigkeiten, Therapien und finanzielle Probleme. Das Buch gewährt einen Einblick hinter die Fassade von Jesper Binzer, der zu bekanntesten dänischen Rockgrößen gehört. Er selbst erklärt sich in der Biographie sehr reflektiert und abgeklärt. Seine Gedanken drehen sich um die Frage, wieso die Karriere von D-A-D so lief, wie sie lief und die Gabe an sich zu glauben, wenn es sonst keiner mehr tat.

Das Buch ist hier bestellbar, leider ist es wohl vorerst nur in dänischer Sprache. Aber wir werden es uns kaufen und davon berichten.

 

Ziemlich überraschend kündigte Der W vergangene Woche sein neues Album und eine gleich darauf folgende Tournee für Herbst/Winter 2012 an. Ehrlich gesagt, wir hatten nicht so schnell mit einer neuen Veröffentlichung, geschweige denn einer neuen Tournee gerechnet. Aber so ist Der W, immer wieder überraschend. Also gibt es im November/Dezember nun 20 Live-Dates um die Ohren gehauen um noch mal ordentlich abrocken zu können. Wir wissen noch nicht, ob und wo wir dabei sind – sind aber neugierig, wo es euch hinverschlagen wird. Man munkelt, es gibt auch dieses Jahr wieder einige Die-Hard-Fans, die die halbe oder gleich die ganze Tour bereisen wollen. (Mittlerweile scheint das fast normal geworden zu sein).

Hier gehts zur Umfrage:

Im Winter heißt es wieder Der W on Tour. Und wo seid ihr dabei?

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